Mittwoch, 21. September 2016

Optimales Bewerben will trainiert sein


Zum Bewerbungstraining des JU-Ortsverbandes, das die CSU-Ortsvorsitzende Birgit Birner (Mitte) leitete, kamen nicht nur Jugendliche in den Schloss-Keller, die noch keine Lehrstelle haben, auch solche, die bereits in Ausbildung sind, sich aber woanders bewerben wollen und einige Eltern.

Die Zeiten des Lehrstellenmangels sind Vergangenheit. Wer aber einen Ausbildungsplatz für seinen Wunschberuf möglichst in seinem Wunschbetrieb ergattern möchte, für den können sein Bewerbungsschreiben und sein Vorstellungsgespräch ganz entscheidend sein. Daher lud der Ortsverband der Jungen Union zu einem Bewerbungstraining ein. Dem Sprichwort folgend, dass „die Axt den Zimmermann erspart“, engagierte der JU-Ortsvorsitzende Ramon Rodriguez dafür die CSU-Ortsvorsitzende Birgit Birner. Sie ist Ausbildungsleiterin bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach und mit der Materie bestens vertraut.

Für die Thematik interessierten sich nicht nur Jugendliche, die noch keine Lehrstelle haben. Auch Jugendliche, die bereits in Ausbildung sind, sich aber bei einer anderen Firma bewerben wollen und einige Eltern fanden sich im Schloss-Keller ein. Anhand eines Paradebeispiels, wie eine Bewerbung nicht aussehen sollte, zeigte die Referentin eine Fülle von Kriterien auf, die beim Abfassen einer guten Bewerbung zu beachten sind. Sie müsse fehlerfrei, strukturiert und vollständig sein. Beim Einstellungstest stünden Konzentrationsfähigkeit, Abstraktionsvermögen, das Verhalten in Stresssituationen und auch die Allgemeinbildung auf dem Prüfstand. Bei Gruppendiskussionen müsse man die Fähigkeit zum Zuhören beweisen, aber ebenso die eigene Meinung vertreten und sicher auftreten können. Darauf komme es auch beim Vorstellungsgespräch an. Auf dieses sollte man sich gewissenhaft vorbereiten, Informationen über das Unternehmen einholen und sich Argumente überlegen, warum man sich für den geeigneten Bewerber hält. Ein gepflegtes Äußeres sei in jedem Fall empfehlenswert. Grundsätzlich riet Birgit Birner dazu, sich frühzeitig zu bewerben und viele Bewerbungen einzureichen. Das Ableisten von Praktika erhöhe die Einstellungschancen. Von Absagen sollte man sich nicht entmutigen lassen. Nach dem Vortrag entwickelte sich eine muntere Diskussion, bei der Birner kompetent Rede und Antwort stand. JU-Vorstand Ramon Rodriguez dankte ihr für die aufschlussreiche Veranstaltung und verwies auf die nächsten Veranstaltungen des Ortsverbandes sowie dessen Facebook-Seite.