Samstag, 23. Juli 2016

Tatsächlich kam das Sams zurück


Von: Werner Schulz

Zum 30. Mal hatte die CSU-Familienfahrt die Luisenburgfestspiele zum Ziel. Dort stand dieses Mal die Familienposse „Am Samstag kam das Sams zurück“ auf dem Spielplan. Organisiert hatten die Fahrt der CSU-Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger (r.) und seine Frau Rosi (5.v.r.). Mit dabei auch die CSU-Ortsvorsitzende Birgit Birner (2.v.l.) und FU-Vorsitzende Bärbel Birner (vorne 2.v.l.).

Einmal mehr sehr groß war die Nachfrage nach der CSU-Familienfahrt. 1987 vom damaligen Ortsvorsitzenden erstmals organisiert, führte sie am vergangenen Samstag unter Leitung von Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger zum 30. Mal zu den Luisenburgfestspielen. Auf dem Spielplan stand die von Susi Weber inszenierte Familienposse „Am Samstag kam das Sams zurück“.

Mit Herrn Taschenbier hoffte das Publikum, dass sein Sams, das rüsselnasige Wesen mit Glückpunkten im Gesicht und roten Haaren auf dem Kopf, endlich zu ihm zurückkehrt. Erfüllen konnte sich der Wunsch nur, wenn alle Wochentage ernstgenommen werden. Das Sams konnte am Samstag zurückkommen, wenn am MONtag Herr Mon kam, am DIENSTag für Herrn Taschenbier Dienst und MITTwoch die Mitte der Woche war, es am DONNERstag donnerte und am FREItag Herr Taschenbier sich frei nahm. Es klappte tatsächlich. Das Sams kam zurück und brachte ihm neue Wunschpunkte und eine Wunschmaschine. Damit konnte aber weder Herr Taschenbier noch Herr Mon richtig umgehen. Sein Papagei plappert plötzlich ohne Ende. Das Sams sorgt im Feinschmeckerlokal für Turbulenzen und Herr Lürcher blamiert sich bei der Polizei. Herr Taschenbier „verwünscht“ sich und das Sams auf eine Südseeinsel, auf der sie ein Jäger zur Verzweiflung bringt und sie sich fragen, wie sie jemals wieder heimkommen sollen. Herr Mon hilft unfreiwillig. Die Wünsche widersprechen sich, das Chaos ist perfekt. Was Herr Taschenbier sich mit dem letzten Wunschpunkt sehnlichst wünscht, ist glasklar: das Sams möge für immer bleiben! Über dieses Happy End sind vor allem die Kinder glücklich – auch die jüngeren, die während des Stücks den mit viel Wortwitz gewürzten Dialogen nicht immer folgen konnten. Generell waren sich Jung und Alt am Ende der Vorstellung einig, in den zurückliegenden Jahren schon Kind gerechtere und besser in Szene gesetzte Familienstücke gesehen zu haben.