Mittwoch, 17. Dezember 2014

Dank Bertls Karpfen 1000-Euro-Spende für Kindergarten


Von: Werner Schulz

Bertls legendäre Karpfen ermöglichten es der Massenrichter CSU, dem Ehenfelder St. Michael-Kindergarten eine 1 000-Euro-Finanzspritze verpassen konnten. V. l.: Martina Schiffl, Dieter Kohl, Josef Luber, Christian Gnan, Bettina Rösch, Florian Wisneth, Kerstin Luber, Brigitte Gnan und Angelika Rumpler.

Er gilt als “erzieherisches Kleinod” und erfreut sich in der Pfarrgemeinde Ehenfeld-Massenricht höchster Wertschätzung - der Kindergarten St. Michael. Den herausragenden Stellenwert, den die von Bettina Rösch geleitete Kindertagesstätte genießt, unterstrich am Mittwoch eine Abordnung des CSU-Ortsverbandes Massenricht. Dessen Ortsvorsitzender Stadtrat Josef Luber, sein Stellvertreter Dieter Kohl und Stadtrat Christian Gnan statteten dem Kindergarten einen Besuch ab. Die CSU’ler kamen nicht mit leeren Händen - ganz im Gegenteil. Das CSU-Trio überreichte im Beisein an Leiterin Bettina Rösch die respektable Spendensumme von 1 000 Euro.

Erwirtschaftet wurde die Rekordsumme am 22. November. Zum siebten Mal öffnete Wirtin Berta Schiffl auf Ersuchen der CSU Massenricht für einen Tag ihre seit April 2008 geschlossene Gastwirtschaft. Mit ihrem Küchenteam stellte sie sich wieder an den Herd und verwöhnte ihre Gäste mit ihren bekannten kulinarischen Schmankerln - allen voran ihren legendären Karpfen. Das Angebot entpuppte sich erneut als Top-Renner. Beim Schiffl gab es ab Mittag bis in den Abend hinein so gut wie keinen freien Platz. Die “Bertl-Karpfen” - egal ob gebacken oder blau serviert - fanden reißenden Absatz. So mancher Gast tat obendrein alles dafür, dass die Karpfen nach dem Verzehr im Magen gut schwimmen konnten. Am Ende konnten sich die CSU’ler über den Erlös von 1 000 Euro freuen.

Dass die Summe beim Kindergarten St. Michael bestens aufgehoben ist, davon waren Josef Luber, Dieter Kohl und Christian Gnan bei der Spendenübergabe überzeugt. Leiterin Bettina Rösch dankte mit herzlichen Worten für die neuerliche CSU-Spende. Man werde sie zum Kauf einer Therapieschaukel und von Holzspielzeug verwenden. Dem Erziehungspersonal bescheinigte Luber, dass sich die Kinder in ihrer Einrichtung sehr wohl fühlten. Es werde hervorragende Arbeit geleistet. Sein Dank galt rückblickend noch einmal Berta Schiffl, ihrer Familie und ihren Helfern, aber auch allen Gästen. Die Riesennachfrage habe erneut bewiesen, dass der Name Schiffl in der Gastronomie ein Qualitätsbegriff ist.