Freitag, 07. November 2014

Bei Altstadtsanierung im Plan


Von: Werner Schulz

Mit Stadtheimatpfleger Sepp Strobl, der CSU-Ortsvorsitzenden Birgit Birner, Bürgermeister Hermann Falk und Stadtratsfraktionsvorsitzendem Dr. Hans-Jürgen Schönberger (alle v. l.) standen den zahlreichen Besuchern des „CSU-Bürgergesprächs“ kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

„Mit der Altstadtsanierung liegen wir im Plan. Die nördliche Hauptstraße vom Kaufhaus Monte bis zum Anwesen Zimmermann und der obere Marktplatz sollen noch heuer fertiggestellt werden!“ Beim sehr gut besuchten „CSU-Bürgergespräch“ im Schlosskeller äußerten sich sowohl Bürgermeister Hermann Falk als auch der CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Dr. Hans-Jürgen Schönberger zufrieden mit dem Baufortschritt bei den Sanierungsmaßnahmen in der Innenstadt. Die CSU-Fraktion stehe der Anregung von Stadtheimatpfleger Sepp Strobl positiv gegenüber, die Sanierung dazu zu nutzen, die zehn ehemaligen Innenstadtbrunnenstandorte kenntlich zu machen. Bauverzögerungen gebe es dagegen beim Ausbau der Kreisstraße AS 18 im Bereich des Friedhofs. Eine der drei Stützen in der Friedhofsmauer habe sich als marode erwiesen. Daher habe eine neue Stütze aufgebaut werden müssen. Da die Eingänge zu den Felsenkellern ein Stück zurückgesetzt wurden, komme es zu einer deutlichen Fahrbahnverbreiterung. Nicht unerhebliche Probleme hätten die Versorgungsleitungen zum Verstärkeramt bereitet. Man halte aber an dem Bauziel fest, die Straße bis Mitte Dezember zumindest provisorisch für den Verkehr wieder freizugeben. Um diese zu erreichen, müsse auch die Witterung mitspielen. Die neue Auffahrt zum Kellerweg und der Friedhofsparkplatz werde man 2015 in Angriff nehmen und fertigstellen. In Sachen Straßeninstandhaltung unterstrich Bürgermeister Falk, dass die Walk- und die Josefstraße im Frühjahr 2015 eine völlig neue Teerdecke erhalten sollen, sobald sie nicht mehr die Funktion als Umleitungsstraßen erfüllen müssen und in der Josefstraße die Fernwärmeleitungen eingebaut sind. Noch in diesem Herbst werde der Verbindungsweg von der Klaus-Conrad-Straße zur Staatsstraße 2238 neue geteert. In den Bereichen Krondorf, Burgstall und Hölzlmühle seien die Teerungen erledigt. Erfreuliches hatte Bürgermeister Falk in Sachen Bauland zu berichten. Im „Neubaugebiet Sonnenstraße“ werde derzeit der Kanal verlegt. Die Erschließung wolle man im Mai 2015 abschließen. Für die Bauplätze lägen bereits Bewerbungen vor. Die Vergabe erfolge, sobald die genauen Kosten ermittelt sind. Intensiv beschäftigte man sich auch mit dem Thema Friedhof. Fraktions-Chef Dr. Schönberger erachtete es als geboten, die Abdeckung der Einfriedungsmauer des Friedhofs im Bereich hinter der Urnenwand zu erneuern. Bürgermeister Falk brachte die Urnenbestattung unter Bäumen ebenso ins Gespräch wie Gemeinschaftsurnenanlagen, Urnensäulenanlagen und Rasengräber.

Positiv standen die Anwesenden dem Dr. Schönbergers Vorschlag gegenüber, den Fußweg vom Freizeitzentrum am Monte Kaolino zur Kreisstraße AS 18 zu beleuchten. Auch die von ihm angeregte Aufhübschung des Farbenwaldes fand gefallen. Einige Diskussionsredner kritisierten, dass auf der Wolfgang-Droßbach-Straße zu schnell gefahren werde. Dies gelte stadtein- wie stadtauswärts. Moniert wurde zudem die ungenügende Ausschilderung zur Freizeitanlage am Monte Kaolino. Immer wieder biegen Ortsunkundige am südlichen Ende der Kaolingrube bzw. beim Sportpark von der AS 18 irrtümlich nach links ab. Um diesem Umstand abzuhelfen, wurde das Anbringen des Verkehrszeichens „Vorgeschriebene Fahrtrichtung – geradeaus“ gefordert. In der Nürnberger- und in der Klaus-Conrad-Straße bleibe es bei den Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h. Sowohl in der Nürnberger Straße als auch im Bereich der Grund- und Mittelschule sollten Tempomessgeräte ausgestellt werden.

Bürgermeister Hermann Falk, Stadtratsfraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger und die Ortsvorsitzende Birgit Birner waren sich einig, dass die Hirschauer CSU den Generationswechsel in den Reihen der Ortsvorstandschaft, der Stadtratsfraktion und im Bürgermeisteramt sehr gut bewältigt habe. Die Zusammenarbeit funktioniere ausgezeichnet.


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