Samstag, 22. Februar 2014

Beste Stimmung bei “Hirschauer Abend”


Von: Werner Schulz

In souveräner Manier moderierten die beiden alten Bühnenhasen Hermann Falk (r.) und Christian Gnan (l.) den „Hirschauer Abend“ im voll besetzten Josefshaus.

Die „Höidlbrumma“ mit ihrem Chef Dieter Kohl (l.) heiterten das Publikum immer wieder mit bodenständigen Musikstücken auf.

Die „Trachtenzwergerln“ wurden mit ihrem „Popo-Tanz“ und dem „Hans bleib daou“ schnell zu Publikumslieblingen.

Die „Herzensblecher“ aus Gebenbach sorgten für zünftige Blasmusik und beschlossen die Veranstaltung mit dem „Bayerischen Defiliermarsch“.

Hirschau. Ein voller Josefshaussaal, zünftige Stimmung und Heiterkeit, bodenständige Musik und Tanzeinlagen und hoch interessante Informationen und ein begeistertes Publikum – das waren die Markenzeichen des „Hirschauer Abends“. Als Moderatoren führten die beiden alten Bühnenhasen Hermann Falk und Christian locker und souverän durch das Programm der Veranstaltung. Dazu eingeladen hatten die CSU-Ortsverbände Hirschau, Ehenfeld und Massenricht zusammen mit der Frauen-Union und Jungen Union.

Dieter Kohls „Höidlbrummer“ stimmten das Publikum mit einem Marsch ein, bevor die „Trachtenzwergerln“ unter Leitung von Eva Ries ihren herzigen „Popo-Tanz“ und den „Hans bleib daou“ aufs Bühnenparkett legten. Die „Höidlbrummer“ hielten die Besucher mit dem „93er Galopp“ und dem Stück „D’Gäns san im Hobern“ weiter bei bester Laune. Mit Blick auf die derzeit laufende Innenstadtsanierung erinnerte Stadtheimatpfleger Sepp Strobl mit seinem Bildervortrag in gewohnt gleichermaßen sachkundigen wie launigen Manier an die große Hirschauer Altstadtsanierung des Jahres 1963. Hermann Falk und Christian Gnan zollten ihm nicht nur Lob für den hochinteressanten geschichtlichen Rückblick. Unter Beifall des Publikums attestierten sie ihm, dass er grundsätzlich wertvolle Arbeit für das kulturelle Leben der Stadtgemeinde leiste. Dann gehörte die Bühne Gerhard Böllers „Herzensblechern“ aus Gebenbach und damit der Blasmusik. Zwischen der „Amtsgerichtspolka“ und dem „Böhmischen Traum“ zeigte die Jugend- und Erwachsenentanzgruppe des Heimat- und Trachtenvereins vor der Pause mit dem „Fensterl“ und dem „Böhmerwaldlandler“ zwei bodenständige Tanzeinlagen.

Nach der Pause eröffneten die „Herzensblecher“ das Programm mit dem „Rheinländer“ und einem „Zwiefachen“. Weit über Hirschaus Tellerrand ging der Blick danach beim eindrucksvollen Bildervortrag von Sandra Wendl über ihren Praktikumsaufenthalt in Gambia. Von September 2010 bis Juni 2011 war sie in Brufut im Schul- und Ausbildungszentrum im Einsatz, das 1999 von der Hilfsorganisation „Socialis for the Gambia“ ins Leben gerufen wurde. Ihr brachte dies nicht nur großen Beifall ein, sondern höchst anerkennende Worte der beiden Moderatoren. Nach dem Ausflug nach Afrika holten die „Höidlbrummer“ mit ihrem Stück „Des mou der Hermann zohln“, dem „Listl Galopp“ und dem „Schottisch aus Neumarkt“ das Publikum wieder zurück in die Oberpfälzer Heimat. Mit Humor gewürzt wurde die 20-köpfige CSU-Stadtratskandidatenliste vorgestellt. Ganz besonders galt dies für die von den „Watzendorfern“ auf die Kandidaten gemünzten, selbst gestrickten G‘stanzln. „Ja Amberg und München san g’wiss schöine Städt. Wos war oba Bayern, wenn’s Hirschau niat hätt?“, lautete die eingangs gestellte Frage. Dann bekamen die Damen und Herren Kandidaten, ganz zur Freude der Besucher, mehr oder weniger „ihr Fett ab“. Mit dem auf Hirschau und Bürgermeisterkandidaten Hermann Falk umgedichteten „Ehenbachlied“ lösten die „Watzendorfer“ nochmals so manche Lachsalve aus, bevor sie ihren Auftritt mit dem „Goißn-Lied“ abschlossen. Zum Abschluss rundeten die „Herzensblecher“ den rundum gelungenen „Hirschauer Abend“ mit dem „Bayerischen Defiliermarsch“ imposant ab.


16. 12.
19:00 Uhr - 22:00 Uhr

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