Dienstag, 11. Februar 2014

Kooperation zwischen Stadt und Unternehmern optimieren


Von: Werner Schulz

Breit war die Themenpalette beim „Unternehmerstammtisch“, zu dem CSU-Bürgermeisterkandidat Hermann Falk (3.v.l.) in den Gasthof Weich eingeladen hatte. Gewerbeverbandsvorsitzender Alfred Härtl (3.v.r.) stand der Idee positiv gegenüber, den Stammtisch unter dem Dach des Gewerbeverbandes künftig zu wiederholen.

Hirschau. Breit war die Palette der Themen, die beim „Unternehmerstammtisch“ diskutiert wurden, zu dem der CSU-Ortsverband in das Gasthaus Weich auf Initiative des Bürgermeisterkandidaten Hermann Falk eingeladen hatte. Dieser hatte schon im Vorfeld betont, wie viel ihm und seiner CSU-Kandidatenmannschaft an einem engen Kontakt zur örtlichen Wirtschaft und Geschäftswelt liegt. Man wolle bei dem Meinungsaustausch die Anliegen der Betriebe aufnehmen, um sie in künftige Planungen und Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Hirschaus Finanzkraft hänge stark vom Gewerbesteueraufkommen und damit erfolgreichen Unternehmen ab. Man müsse auf kommunaler Ebene alles tun, um einerseits bestehende Betriebe zu unterstützen und andererseits neue Unternehmen anzusiedeln. Dafür seien oftmals „weiche Standortfaktoren“ wie das Angebot an Kindertagesstätten, das Vorhandensein schulischer Einrichtungen, attraktiver Wohnraum und vor allem auch bezahlbares Bauland ausschlaggebend. Nur wenn letzteres angeboten werden kann, bestehe die Chance, dass sich zumindest manche der vielen Arbeitnehmer, die nach Hirschau einpendeln, in der Kaolinstadt ansiedeln.

Falks Meinung fand volle Zustimmung beim Vorsitzenden des Gewerbeverbandes Alfred Härtl. Er stellte seinen Ortsverband vor und wiederholte sein Angebot, dass der Gewerbeverband gerne als Scharnier zwischen Stadt und Unternehmen zur Verfügung stehe. In der Gesprächsrunde wurde schnell deutlich, dass der Tourismus und damit der Freizeitpark Monte Kaolino enorm wichtig für den Umsatz der Geschäfte sind. Je voller der Campingplatz, umso erfreulicher die Umsätze. Für Touristen wie Neubürger wäre es eine wertvolle Orientierungshilfe, wenn die Stadt eine Informationsbroschüre herausgeben würde, in dem alle Geschäfte samt ihrem Waren- bzw. Dienstleistungsangebot mit Bild und Adresse enthalten wären. Einig waren sich die Inhaber der Innenstadtgeschäfte in der positiven Bewertung der Altstadtsanierung. Nach deren Abschluss sollte alles getan werden, um die Innenstadt noch mehr zu beleben. In diesem Zusammenhang wurde ein städtisches Rundschreiben an die Geschäftsinhaber und Unternehmen angeregt, in dem die Beschäftigten aufgefordert werden, nicht in der Innenstadt zu parken. Intensiviert werden sollte zudem die Zusammenarbeit der örtlichen Betriebe mit der Mittelschule. Die Unternehmer sollten verstärkt die Schule besuchen, um dort Auszubildende für ihre Firmen zu gewinnen. Die Betriebe sollten darauf achten, bei gleicher Eignung und Qualifikation möglichst Hirschauer Bewerber einzustellen. Als erstrebenswert wurde es erachtet, ein Netzwerk zu erstelllen, damit sich die Firmen bei Auftragsvergaben ergänzen könnten. Abschließend herrschte Einigkeit darüber, dass der Unternehmerstammtisch – unterstützt durch die Stadt - unter dem Dach des Gewerbeverbandes wiederholt werden sollte.


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