Sonntag, 15. Dezember 2013

Stadt Hirschau auf gutem Weg


Von: Werner Schulz

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der CSU-Jahresabschlussfeier war die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. V. l: Stadtratsfraktionsvorsitzender Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Martin Meier, Roswitha Schönberger, Ortsvorsitzender Dieter Birner, Heidi Flierl, Bürgermeister Hans Drexler, Andreas Schertl und Bürgermeisterkandidat Hermann Falk.

Hirschau. „Die Stadt Hirschau befindet sich auf einem guten Weg!“ – Einmütig vertraten diese Auffassung CSU-Stadtratsfraktionssprecher Dr. Hans-Jürgen Schönberger, der CSU-Ortsvorsitzende Dieter Birner und Bürgermeister Hans Drexler bei der gut besuchten Jahresabschlussfeier der CSU-Ortsverbände Hirschau, Ehenfeld und Massenricht sowie der Frauen-Union und Jungen Union im Schloss-Hotel. Einig waren sie sich auch darin, dass man den Wählern mit Hermann Falk den richtigen Bürgermeisterkandidaten anbiete, der gewillt und in der Lage ist, Hirschau weiter nach vorne zu bringen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Geschwistern Andreas, Carolin und Antonia Feyrer.

Als ein „gutes Jahr für Bayern wie für die CSU“ erachtete der Ortsvorsitzende Dieter Birner das Jahr 2013. Die CSU habe bei den Landtags- und Bundestagswahlen hervorragende Ergebnisse erzielt. Der Ortsverband könne auf gut organisierte Veranstaltungen wie den Festtags-Preisschafkopf, den Dreikönigsfrühschoppen und das Familienfest zurückblicken. Bei den CSU-Bürgerstammtischen im Stadtkern wie in den Ortsteilen konnte ein guter Besuch verzeichnet werden. In den letzten Jahren sei vieles dank des Engagements von Bürgermeister Hans Drexler und der CSU-Fraktion umgesetzt worden. "Wir Hirschauer – die Stadt, das Gewerbe, die Vereine und jeder einzelne Bürger selbst sollten zusammenwirken, um Hirschau noch attraktiver zu gestalten", lautete Birners Appell. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern in der Vorstandschaft für ihren Einsatz, insbesondere bei Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger, Schatzmeister Reinhold Birner und bei der FU-Vorsitzenden Bärbel Birner. Diese lobte die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Drexler und dem Ortsvorsitzenden Dieter Birner. Ein besonderer Dank galt Dr. Schönberger. Er sei ein Motor der Hirschauer CSU. Als Dankeschön überreichte sie ihm einen von nepalesischen Frauen gefertigten Schal.

Als erfreulich bezeichnete Dr. Hans-Jürgen Schönberger die Finanzsituation der Stadt. Wie in den letzten Jahren habe man 2013 trotz großer Investitionen keine Kredite aufnehmen müssen. Die Haushaltskonsolidierung bleibe zentrales Anliegen der CSU-Fraktion. Größtes Projekt sei die Altstadtsanierung. Die Innenstadt werde ein „modernes, freundliches und wohnliches Bild“ erhalten. Zur optimalen Abrundung gehörten das Schaffen eines Zugangs von der südöstlichen Altstadtspitze zum neuen Einkaufs- und Drogeriemarkt, der an der B 14 entstehen soll sowie eine Verbindung von der Altstadt zur Josefstraße über das ehemalige Müller-Anwesen. Das einstige Kloster habe mit der Einrichtung „Altersgerechtes Wohnen“ eine zukunftsweisende Bestimmung erhalten. Für eine Erweiterung sei im Bereich des angrenzenden ehemaligen Krug-Anwesens Platz vorhanden. Mit der Inbetriebnahme des Tiefbrunnens IV sei die Wasserversorgung gesichert worden. Für die Abwasserbeseitigung Krickelsdorf sei die Pumpleitung nach Hirschau fertig. In Steiningloh stehe mit dem Umbau des Stalles und dem Bau der Außenanlagen der erste Sanierungsabschnitt vor der Vollendung. Im Stadtkern werde nicht nur der Umbau bzw. die Sanierung des Schulkomplexes zu beraten sein. Es gehe darüber hinaus um den Erhalt der Klassen in der Mittelschule. Für die CSU bleibe die Baulandbereitstellung ein wichtiges Thema. Die Planungen für den stadteigenen Ex-TuS-Sportplatz am Moosweiher seien nochmals in die Überarbeitung gegangen. Man werde dieses Areal genauso brauchen wie zwei weitere Baugebiete, die im Gespräch sind. Dr. Schönberger verwies auf die rückläufige Einwohnerzahl. 2013 seien 75 Sterbefällen ganze 28 Geburten gegenüber gestanden. Es gelte im Bereich der weichen Standortfaktoren alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Hirschau als Wohn- und Arbeitsstandort zu stärken. 2014 müsse endlich der AS-18-Ausbau samt Sanierung der Friedhofsmauer angegangen werden. Der Ausbau eines Fernwärmenetzes sei ein zukunftsweisender Schritt. Zu Beginn der Projektierung habe es 74 Anschlusswillige gegeben, jetzt gebe es 126 Interessenten. Um weiterhin Hirschaus Entwicklung positiv zu gestalten, sei ein Zusammenwirken aller politischen Kräfte nötig. Die CSU werde ihre politische Arbeit weiter geschlossen und entschlossen mit Weitsicht, Sachverstand, Vernunft und Verlässlichkeit angehen. CSU-Bürgermeisterkandidat Hermann Falk und sein 20-köpfiges Kandidatenteam seien bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Weiterentwicklung der Stadt zu engagieren.

Bürgermeister Hans Drexler bedankte sich bei der CSU-Fraktion und den drei Ortsverbänden für die gute Zusammenarbeit. Er zeigte sich überzeugt, dass Hermann Falk der richtige Mann für das Bürgermeisteramt in Hirschau sei. Mit ihm an der Spitze der Stadt werde man Hirschau weiter erfolgreich gestalten. Hermann Falk bedankte sich seinerseits für die gewährte Unterstützung. Im Wahlkampf setze er auf sachliche Argumentation. Für den Stadtrat kandidierten 20 CSU-Mitglieder, die sich seit geraumer Zeit ehrenamtlich und sozial engagierten.

Vor der Ehrung langjähriger Mitglieder betonte der Ortsvorsitzende Dieter Birner, wie wichtig es sei, dass es nicht nur im Vereinswesen, sondern auch in der Politik Frauen und Männer gibt, die sich ehrenamtlich engagieren. Geehrt wurden für 20 Jahre: Richard Birner, Andreas Schertl, Thomas Bösl und Wolfgang Rösch, für 30 Jahre: Roswitha Schönberger, Anton Bauer, Hans Drexler und Martin Meier sowie für 40 Jahre Maria-Hedwig Dobmeyer, Annemarie Reil und Heidi Flierl. Besonders hervorgehoben wurde das aktive Wirken von Martin Meier, Annemarie Reil und Heidi Flierl. Martin Meier gehöre seit 17 Jahren dem Stadtrat an, Annemarie Reil habe 12 Jahre dem Kreistag angehört und Heidi Flierl habe sich 18 Jahre lang als Ortsvorsitzende der Frauen-Union große Verdienste erworben.